Weihnachten 2014

 

Redemptoristen zelebrieren in Ihrer Kirche

Vertreten durch Pater Bernhard Laube feierten die Redemptoristen auch dieses Jahr mit vielen Gläubigen in der Klosterkirche die Geburt Jesu.

Pater Bernhard Laube zelebriert die Christmette am 24.12.2014 in der Klosterkirche St.Anton
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Messfeier zur Geburt des Herrn

In der vollbesetzten Klosterkirche zelebrierte Pater Bernhard Laube am Nachmittag des 24.12.2014 die Christmette, musikalisch gestaltet vom Klosterchor St.Anton unter Leitung von Franz-Josef Saam

 

 

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Familiengottesdienst 26.12.14

am 2. Weihnachtsfeiertag Vormittags fand in der gut besuchten Klosterkirche ein Familiengottesdienst statt. Musikalisch umrahmt von den Klosterbären.

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Pater Bernhard Laube spricht über den heiligen Stephanus
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Zu Beginn des Gottesdienstes gedachte Pater Bernhard Laube in seiner Perdigt dem heiligen Stephanus.

Der heilige Stephanus
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Direkt nach Weihnachten, dem Geburtsfest Jesu, gedenkt die Kirche des heiligen Stephanus – der um das Jahr 40 wegen seines Glaubens zu Tode gesteinigt wurde, als erster Märtyrer des Christentums.

Eine Schnecke auf dem Weg zur Krippe

so die Geschichte die von der Gottesdienst-Vorbereitungsgruppe beim Familiengottesdienst dargebracht wurde

 

 

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Eine kleine Schnecke war schon viele Tage unterwegs, vieles hatte sie schon erlebt. Oft wurde sie ausgelacht, aber so mancher machte sich wie die Schnecke auf den Weg, um den Heiland der Welt zu suchen. Als die Schnecke, ganz in Gedanken versunken, weiter zog, rief eine raue Stimme:
„Hey, Freund, wohin so eilig?“
Verwundert sah sich die Schnecke um. Hinter ihr stand eine Frau mit Krücken und sah sie aufmerksam an.
„Wir zwei passen gut zusammen, wir taugen beide nicht viel“ lachte die Frau.
„was soll das heißen“ sagte die Schnecke. „Warum sollte ich nichts taugen?“

Die Schnecke und die lahme Frau im Gespräch
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„Ich bin lahm, und du kommst auch nicht schneller voran“ sagte die Frau.
„Ach, und du denkst, man ist nur etwas wert, wenn man schnell laufen kann?!“
„Aber eine Lahme wie mich kann doch tatsächlich niemand brauchen, das kannst du mir glauben!“
Die Schnecke musterte Sie prüfend.
„Naja“, meinte sie schließlich, „als Schnellläufer scheinst du wirklich nicht geeignet.“
„Aber vielleicht taugst du zum Geschichten erzählen, vielleicht kannst du schöne Bilder malen, traurige Kinder trösten, Puppen reparieren, Flöte spielen?“ „Hör auf“ rief die Frau lachend. „Es genügt schon, was dir alles einfällt! Bisher habe ich immer nur daran gedacht, wie schlimm es ist, dass ich nicht laufen kann, den ganzen Tag denke ich an nichts anderes. Was kann ich, das habe ich mir noch gar nicht überlegt.“
„Das tun leider viele!“sagte die Schnecke. „Mir geht es manchmal auch so!
Seit ich unterwegs bin, frage ich mich oft, warum ausgerechnet ich so langsam sein muss. Dann wünsche ich mir, ein Adler zu sein!“

„Wohin bist du unterwegs?“ fragte die Lahme neugierig.
„Ich suche das Jesuskind, das Gott uns schickte, sie sagen das wäre der Erlöser, der alles Leid der Welt auf sich nehmen wird.“
„Oh, wie wunderbar, bitte sag mir auch den Weg zu diesem Kind!“ rief die Lahme aufgeregt. „Dorthin muss ich auch! Ich werde ihn bitten, dass er meine Lahmheit von mir nimmt.“

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„Du könntest ihn aber auch um etwas anderes Bitten“ sagte die Schnecke
„Du könntest ihn bitten, dass er dich lehrt, auch als eine Lahme ein glücklicher Mensch zu sein.“
Langsam zog die Schnecke weiter.
Die Nacht legte sich schwarz über das Land.
„Wo ist nur der Stern? Wenn ich ihn nicht sehe, ist alles umsonst“ dachte die Schnecke verzweifelt.
Dann sah sie ihn:
Hell und strahlend stieg er auf.
Die Finsternis bekam einen Riss. Da war das Licht, da war Hoffnung. Sie wusste, dass es noch lange dauern könnte, bis sie am Ziel war. Aber der Stern gab Ihr Kraft weiter zu ziehen.
„Ich komme!“ sagte sie.

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Manchmal geht es uns auch so, wie der alten Frau mit dem Stock.
Wir sehen und achten nur auf das, was wir nicht können, oder uns wünschen. Dann fühlen wir uns nicht gut. Unser Leben verdunkelt sich. Die Antwort der Schnecke bringt Licht und Helligkeit in das Leben der Frau mit dem Stock.

Nimm wahr, was noch in dir steckt. Achte auf deine guten Eigenschaften und Fähigkeiten, die du für zu klein hältst. Entfalte sie dann wird dein Leben reich und hell. Auf unserem Weg zur Krippe sind wir eingeladen, darüber nachzudenken. Welche guten Eigenschaften und Fähigkeiten habe ich, die ich noch mehr entfalten kann und möchte? Um was möchte ich das Kind in der Krippe bitten, damit es mir und in der Welt heller wird?
                                       
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