Kinderkreuzweg

 

Karfreitag  03.April  2015

Von einer Vorbereitungsgruppe gestaltet

und durch Pater Bernhard Laube geführt,

fand auch in diesesem Jahr wieder

ein Kinderkreuzweg statt.

Pater Laube spricht zu Kindern und Erwachsenen

Wir sind jetzt zusammen gekommen um uns an das Leben Jesu zu erinnern. Wir werden uns gemeinsam auf den Weg machen und uns in verschiedenen Stationen auf Ostern vorbereiten. Bevor wir diesen Weg beginnen, zünden wir die Kerze an, zum Zeichen, dass Jesus da ist. Er ist in unserer Mitte, ist uns ganz nah.
Großansicht bitte klicken)

1. Station:

Jesus zieht in Jerusalem ein   (Haupteingang Kloster)

(Großansicht bitte klicken)

Bei dieser Station erinnern wir uns an den Einzug Jesu in Jerusalem. Die Menschen freuten sich, dass Jesus gekommen ist. Sie kamen alle zusammen, schmückten die Straßen und jubelten. Sie haben ihm mit Palmzweigen zugewinkt. Jeder darf sich nun einen Zweig nehmen.

2. Station:

Das letzte Abendmahl   (in der Kirche am Altar)

In der Mitte seht ihr Brot und Wein. Was fällt euch dazu ein? (Kinder beschreiben)
Jesus hat mit seinen Freunden das letzte Mal gemeinsam gegessen und getrunken.
Jesus weiß, dass er sterben muss. Deshalb teilt er das Brot und dankt Gott dafür. Jedem gibt er ein Stück von diesem Brot. Dann sagt er: „Nehmt und esst! Das ist mein Leib. Das ist das Brot des Lebens.“ Jesus sagt uns damit, dass er uns ganz nahe ist. Jedes Mal, wenn die Menschen Brot teilen, ist er da.

Pater Laube: Wir wollen jetzt wie beim letzten Abendmahl gemeinsam das Brot teilen und essen. Wenn wir das tun, wissen wir, dass Jesus ganz nah bei uns ist.

Wir machen uns auf den Weg zum Streckerplatz

3. Station:

Jesus betet im Ölgarten   (Streckerplatz)

Vor uns liegt ein Gebetbuch.
Jesus ist mit einigen Jüngern auf den Ölberg gegangen.
Dort hat er sich alleine zurückgezogen zum Beten. Auch die Jünger sollten beten. Nach dem Gebet ist er zu den Jüngern zurückgegangen. Sie waren eingeschlafen. Das machte ihn ganz traurig. Deshalb betete er noch einmal.

Pater Laube: Gott ist immer für uns da. Wir dürfen ihm alles anvertrauen. Wir dürfen ihm das sagen, was schön ist, worüber wir uns freuen. Aber wir dürfen ihm auch das sagen, was uns bedrückt, oder wovor wir Angst haben. Jeder darf jetzt ein Teelicht an der Kerze anzünden und es zum Gebetbuch stellen. Wer mag, kann laut sagen wofür er die Kerze anzündet.

4. Station:

Jesus wird verurteilt   (Nürnberger Tor)

Bei dieser Station wollen wir uns
an die Verurteilung Jesu erinnern.
Er wurde verspottet, angespuckt und gefesselt.
Ihm wurde eine Dornenkrone aufgesetzt. tl_files/_aktuelles/Bilder 2015/Kinderkreuzweg2015/JD.jpg

Pater Laube: Wir haben hier auch eine Dornenkrone. Mit dieser Dornenkrone haben die Menschen Jesus Schmerzen zugefügt. Hier wollen wir einmal nachdenken, wie wir Menschen miteinander umgehen? Tun wir einander auch manchmal weh und beschimpfen jemand anderen?   (Nun gehen wir zum Vorplatz der Sparkasse)

5. Station:

Jesus trägt das schwere Kreuz   (Vorplatz SPK)

Jesus muss das schwere Kreuz alleine auf den Berg Golgatha tragen.

Es ist so schwer, dass Jesus sogar stolpert und auf den Boden fällt, immer wieder stehen Menschen am Rand des Weges und lachen ihn aus.

Pater Laube: Das Kreuz ist schwer. Als Jesus fast keine Kraft mehr hat, hilft ihm Simon von Cyrene das Kreuz zu tragen. (Mehrere Kinder versuchen gemeinsam das Kreuz zu heben.) Wo können wir einander helfen, so wie jetzt bei dem schweren Kreuz?

6. Station:

Jesus stirbt am Kreuz   (Seitenaltar)

Als Jesus am Berg Golgatha angekommen war, wurden ihm die Kleider weggerissen.

Er wurde ans Kreuz genagelt und ist gestorben.

Wir wollen jetzt das Licht der Kerze auslöschen und ganz leise sein.    "Wir denken an Jesus"

Pater Laube: Wir beten gemeinsam das Gebet, das uns Jesus geschenkt hat, das Vater unser.

Kreuzverehrung

Pater Laube: Wir glauben daran, dass das Leben nach dem Tod weitergeht.

Wir glauben daran, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Das Kreuz ist für uns nicht nur ein Zeichen der Trauer und des Leidens, sondern auch ein Zeichen der Freude und der Hoffnung, weil Jesus mitten unter uns ist.

Wir werden diese Kreuz jetzt mit weiteren bunten Steinen verschönern und schmücken.